First Sunday

  • 16.09.2008
  • Benjamin B.

Coney Island, Brooklyn, NYDer Rapper Ice Cube, auch bekannt aus sogenannten „Black Cinema Comedies“ wie ‚Friday‚, ‚Next Friday‘ und ‚Are we there yet?‘ wird erneut auf das Video-liebende Volk losgelassen. Diesmal spielt er den abgebrannten Vater Durell der mit seinem Freund LeeJohn – die Mutter hatte zwei Freunde zu der Zeit seiner Geburt, einer hieß Lee, der andere John und Sie wußte nicht welcher… – von einem Fettnäpfchen in das nächste tritt.

Weil seine Exfrau mit seinem Sohn aus finanziellen Gründen bald nach Atlanta umziehen will, muss Durell sich schnell überlegen wie er an Geld kommt. Dabei kommt der Spendenaufruf in einer Kirche gerade recht, bei dem anscheinend bereits 230.000 US$ eingesammelt wurden, Dieses Geld, so sein tollpatschiger Freund, könnte geklaut und damit alle Probleme gelöst werden. Nach anfänglicher Skepsis, wieso gerade das Geld von einer Kirche geklaut werden müsste, läßt er sich auf den Deal ein und der Klamauk entwickelt sich.

First sunday

Nach der duchaus komischen Familiencomedy „Sind wir schon da?“ (Are we there yet?) spielt Ice Cube diesmal wieder den Gangster, wird aber dennoch seine Fans finden, wie auch schon mit seinen einschlägig-berüchtigten Rap-CD’s. Black-Comedy Fans erhalten eine durchschnittliche Geschichte mit ebenso durchschnittlichen Darstellern, die kurzweilig unterhält. Kurz gesagt: Seichte Unterhaltung auf ebenso seichtem Niveau.

Bewertung 4 von 10