Amazon stellte das Fire Phone vor

Mit guter Technik alleine lässt sich heute nicht mehr viel im Smartphone-Markt bewegen, deshalb schiesst Amazon auf das Fire Phone auch aus vollen Content-Rohren und geht sogar noch einen Schritt weiter, als bei den bekannten Fire-Tablets und dem vor kurzem vorgestellten Fire-TV.

Aber dennoch zuerst die durchaus beeindruckenden Hardware-Daten, hier die Tech-Werte:

  • 4.7″ IPS LCD mit einem Pseudo 3D-Modus „Dynamic Perspective“ und Gorilla Glass 3
  • Quad Core 2.2GHz Prozessor mit einem Qualcomm Adreno 330 Grafikchip
  • 2GB RAM
  • 13MP f/2.0 Back-Kamera
  • vier Front-Kameras mit Infrarot zum „track“en des Users für die 3D-Ansicht des Screens
  • Dual Dolby Digital Plus Lautsprecher
  • Ohrstöpsel-Kopfhöhrer die angeblich nicht verknoten, weil magnetisch an den Enden und mit flachen Kabeln
  • Glas-Rücken
  • Aluminium-Knöpfe, sowie separaten Knopf zum Foto schiessen
  • Unlimited Photospeicher in der AmazonCloud

Eine Sache macht das Fire Phone besonders gut: Fotos.
Die hochwertige Rückseiten-Kamera, soll nicht nur Abends gute Fotos schiessen, sondern kann auch Produktfotos machen und verknüpft dann direkt zu passenden Einkaufsmöglichkeiten bei Amazon – was für ein Zufall.
Die Kamera-Augen auf der Frontseite wiederum beobachten laufend den Benutzer, damit die „Dynamic Perspective“ auf dem Bildschirm genau den Augen des Users folgen und die Perspektive anpassen kann um ein möglich realistisches fast-3D-Bild darzustellen.

Bezüglich des nicht verknotbaren Kopfhöhrer-Kabels, das gab es ähnlich auch bereits beim PalmPre, hat aber nicht funktioniert, mal sehen 😉

Wem das Smartphone nicht zu viele Daten in der Cloud ablegt/abfrägt und sich nicht zu sehr beobachtet fühlt von den Front-Kameras, der bekommt einen sehr starken Minicomputer mit Telefonfunktion mit einem der stärksten Inhalte-Anbieter auf dem Markt. All-inclusive quasi, inklusive Rundum-Überwachung – wobei die Konkurrenz dank ebenfalls vielfältig verbauter Sensoren, dem kaum mehr nachsteht.