Dan, mitten im Leben

  • 17.09.2008
  • bennyb

Steve Cambell ist ein inzwischen routinierter Hollywood-Komödiant, und bekannt aus Filmen wie ‚Jungfrau (40), männlich, sucht … ‚, sowie der Gott-lastigen-Komödie ‚Evan Allmächtig‘. In ‚Dan, mitten im Leben‘ spielt er den verwittwerten Vater Dan Burns dessen drei Töchter ihn immer vor neue Herausforderungen stellen. Als er sich dann noch bei einer Familienfeier unwissentlich in Marie (Juliette Binoche, bekannt aus ‚Chocolat‘ und ‚Die Liebenden von Pont Neuf‘), die Freundin seines Bruder verliebt, scheint die Katastrophe perfekt.

Die heute als Kauf-DVD erscheinende Romatik-Komödie kombiniert die Geschicht und Lebenserfahrung eines Familienvaters, mit den Wünschen sowie Nöten seiner Teenager-Töchter und zeigt dass die Wahrheit manchmal nicht bei den Alt-Klugen, sondern oftmals auch bei den stürmisch-impulsiven Jüngeren liegt, oder auch irgendwo dazwischen. Die Darsteller spielen ausgewogen und lustig, so daß man sich schnell in der gespielten Gemühlichkeit wiederfindet und Spaß am zusehen hat.

Die Peinlichkeiten die sich Väter leisten, werden dabei ebenso offen zur Schau gestellt, wie die Widrigkeiten einer ersten Liebe. Die Gefahr zu jeder Zeit sich wieder wie ein Teenager zu verhalten wird bei dem Film ebenfalls auf nette Weise dick unterstrichen.

Als Zuschauer kann man sich auf eine nette, wenn auch sehr romantisch-lastige, aber auch etwas seichte Komödie freuen. Wer mit dieser Art von Hollywood-Unterhaltung nichts anfagen kann, sollte die Finger von der DVD lassen. Allen Anderen empfehlen wir wärmstens wenn nicht unbedingt einen Kauf, dannn doch zumindest den Gang in die Videothek und egal ob alleine, zu zweit, oder mit Freunden Dan’s Probleme sind eine gute Unterhaltung für jung und alt.

Bewertung: 7 von 10