Patapon

  • 13.03.2008
  • Benjamin B.

Als Kriegsgott hilft der Spieler den Patapons, winzigen Kriegern die ausschliesslich auf den Befehl von Trommelrhythmen hören, unterschiedliche Missionen zu erfüllen. Dabei werden die, von dem französischen Grafiker Rolito gezeichneten, Figuren von dem Spieler mit den vier Aktionsbuttons gesteuert. Jeder Aktionsknopf entspricht dabei einer Trommel, welche die kleinen Teams rhythmisch zu dem Sound bewegt der im Hintergrund läuft.

Apropos Hintergründe, nicht nur musikalisch ist künstlerisch viel geboten, sondern auch die grafischen Hintergründe haben eine ganz besondere Anziehungskraft: Einfache Farben wie rot, orange, lila, grün, blau, im Hintergrund, kombiniert mit dem schwarz-weiss der Patapons und der Welt auf der sie sich bewegen, ergibt nicht nur rhythmisch, sondern auch optisch eine ganz besondere und intensive Spielerfahrung.

Dennoch muss man Gefallen finden an Musikspielen und dem Klicken ?von vorgegebenen Button-Reihenfolgen, ansonsten wird man nicht sehr glücklich mit Patapon, sondern legt das Spiel vermutlich nach anfänglichem Interesse wieder schnell ab.

Sollte man sich jedoch auf das Erlebnis einlassen, ist Patapon eines der intensivsten Spielerfahrung im Frühling 2008.

Eine kritische Frage allerdings zum Schluss an den Publisher: Wieso kostet das Spiel in den USA 20-25 US$ (15-20 Euro), während bei uns der Titel teilweise mehr als das Doppelte kostet?

Original Name: Patapon
Plattform: PSP – Sony PlayStation Portable
Genre: Musik-Action
Publisher: Sony
Developer: Sony of Europe
Land: Europe
Offizielle Website: http://de.playstation.com/games-media/games/detail/item90073/
Release (D): 2008-02-27
Preis: 40.95 EUR
Bewertung: 6.5 von 10 (für No-Music-Spieler) 9.0 von 10 (für Musikspiel-Fans)