Child of Eden

‚Child of Eden‘ kann als inoffizieller Nachfolger von REZ angesehen werden, eines der besten Spiele auf der Dreamcast, welches später auch auf der PlayStation 2 erschien.

Man steuert sich, wie ein Raumschiff in Ego-Perpektive, durch „Eden“ – übrigens auch das bereits eine Anspielung auf REZ – und markiert dabei mit einem Pointer die gegnerischen (Flug-)Objekte, wodurch sie, wie mit einem Laserstrahl und grafisch ziemlich atemberaubend, vom Himmel gejagt werden. Die Steuerung kann dabei durch den Controller geschehen, aber auch nativ durch Kinect, welches sehr präzise eingebunden wurde.

In nur fünf Level, die aber vom Schwierigkeitsgrad her schnell ansteigen, fliegt man durch die Phantasiewelt und – wenn man sich auf das Spiel einlässt – ist es sehr schwer sich der Sogwirkung zu entziehen, die die visuellen Effekte und der perfekt abgestimmte Sound (bzw. andersherum, das Spiel ist auf den Sound abgestimmt;) auslösen.

Spieler die sich noch an REZ, von der Steuerung her an Panzer Dragon oder auch grafisch an Tempest 2000 erinnern, werden sich sehr schnell in ‚Child of Eden‘ zurechtfinden, aber auch Neueinsteiger, im speziellen solche mit Kinect-Steuerung kommen bestimmt nur wieder schwer von dem Game los 🙂 Wir lieben es.

Übrigens erscheint das Ubisoft-Game erst im September für die PlayStation 3, aktuel ist es nur für die Xbox 360 verfügbar.

PS: Sehr sehenswert ist auch dieser TED-Beitrag („Positive Power of Games“) von Tetsuya Mizuguchi, dem Ideengeber und Regisseur des Spiels